500.000 Euro für zusätzliche Bürgerradwege: „Privates Engagement sorgt für mehr sichere Radwege“

Für neun so genannte Bürgerradwege in NRW hat das Verkehrsministerium jetzt weitere 493.000 Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld sollen 6,5 Kilometer Radwege entstehen. Bürger vor Ort haben sich dafür engagiert, dass diese Radwege gebaut oder verlängert werden können.

Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr:

„Diese Projekte sind bereits längere Zeit angemeldet und werden nun von der Landesregierung gefördert. Damit unterstützten wir gerne das bürgerschaftliche Engagement für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad noch einmal mit fast 500.000 Euro, nachdem von der alten Landesregierung die Haushaltsmittel für den Fahrradverkehr dramatisch gekürzt worden waren.“

Die Bürgerradwege entsprechen dem Stand der Technik und den aktuellen Sicherheitsanforderungen, können aber mit einem leicht reduzierten Standard gebaut werden. Das Besondere: Sie entstehen durch bürgerschaftliches Engagement vor Ort und mit Beteiligung lokaler Bauunternehmen schnell, unbürokratisch und in Kooperation mit den beteiligten Kreisen, Kommunen sowie dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

Folgende Vorhaben können nun umgesetzt werden:

  • L 519, Sundern-Recklinghausen bis Sundern-Endorf (83.000 Euro/1,5 km)
  • L 574, Östlich Legden (10.000 Euro/0,21 km)
  • L 582, Rosendahl-Osterwick bis Schöppingen/nördlich der K 61 (20.000 Euro/0,5 km)
  • L 593, Hopsten bis Hopsten-Halverde (50.000 Euro/1,18km)
  • L 593, Nördlich Hopsten-Schale, (15.000 Euro/0,3 km)
  • L 604 bis K 1 Bocholt-Lowick (35.000 Euro/0,54 km)
  • L 833 Hörstel-Ortsdurchfahrt (10.000 Euro/0,25 km)
  • L 867 Rietberg-Neuenkirchen bis Verl-Kaunitz (170.000 Euro/1,4 km)
  • L 968 Leopoldshöhe-Schuckenbaum bis Bielefeld-Heepen (100.000 Euro/ 0,68 km)

Ansprechpartner vor Ort sind die Regionalniederlassungen des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

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