Wirkungsvoller Lärmschutz für Anlieger der A42 in Gelsenkirchen

Im Rahmen einer Lärmsanierung können an der A 42 bei Gelsenkirchen-Heßler im kommenden Jahr höhere Lärmschutzwände gebaut werden. Bei der lärmtechnischen Untersuchung, die der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen an der A 42 zwischen Moers bis Dortmund durchgeführt hatte, wurden die Grenzwerte für eine Lärmsanierung teilweise deutlich überschritten.

„Wir wollen einen wirkungsvollen Lärmschutz für die Anlieger insbesondere der bestehenden und hoch belasteten Autobahnen realisieren“,

sagte Staatssekretär Horst Becker am Freitag (25. Februar). Dabei wolle man die die Vorgaben des Bundes, der als Baulastträger die Mittel für die Bundesfernstraßen zur Verfügung stellt, maximal ausschöpfen.

Der Lärmsanierungsabschnitt an der A 42 reicht über 2,5 Kilometer von der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Heßler bis in die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Zentrum. Auf beiden Seiten der Autobahn sollen die vorhandenen Lärmschutzwände durch höhere ersetzt werden. In bisher ungeschützten Bereichen ist erstmalig aktiver Lärmschutz in Form neuer Wände vorgesehen. Die Kosten der Sanierungsmaßnahme, die von der Regionalniederlassung Ruhr des Landesbetriebs durchgeführt werden, betragen voraussichtlich rund 6,2 Millionen Euro, mit einer Bauzeit von acht Monaten ist zu rechnen.

Zurzeit fahren täglich rund 82.500 Fahrzeuge über den betroffenen Abschnitt der A 42. Daran haben LKW einen Anteil von 11,6 Prozent (tagsüber) beziehungsweise 16,4 Prozent (nachts). Die vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen sind bemessen für eine prognostizierte Belastung (2025) von 92.500 Fahrzeugen mit einem LKW-Anteil von 14,2 tagsüber und 20 Prozent nachts.

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