Zwölf Millionen Euro für Radwegebau an Landesstraßen

Mit insgesamt rund zwölf Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr mehr als doppelt so viel Geld für den Radwegebau an Landesstraßen zur Verfügung wie 2010. Im Vorjahr wurden nur rund 4,7 Millionen Euro investiert. Mit dem Geld sollen Bürgerradwege, von den Regionalräten angemeldeten Radwegprojekte und Radwege auf stillgelegten Bahnstrecken gebaut werden.

„Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel, zunehmend auch für längere Strecken. Wir wollen diesen Trend zur nachhaltigen Mobilität konsequent fördern und erhöhen daher die Mittel für den Radwegebau“,

erklärte Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr, am Donnerstag (4. August).

Drei Millionen Euro des Gesamtbudgets sollen in den Bau von 35 neuen Bürgerradwegen mit einer Gesamtlänge von rund 38 Kilometern fließen (2010: 2,1 Millionen Euro).

„Mit diesem Modellprojekt, das das Verkehrsministerium initiiert hat, entstehen Radwege gerade in ländlichen Regionen schnell und unbürokratisch durch bürgerschaftliches Engagement vor Ort und unter Beteiligung lokaler Bauunternehmen. Engagierte Anwohner arbeiten dabei mit den beteiligten Kreisen, Kommunen sowie dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen zusammen“,

sagte Becker. Die Bürgerradwege können gegebenenfalls auch mit einem reduzierten Standard gebaut werden, etwa mit einer wassergebundenen Oberfläche. Sie entsprechen jedoch dem Stand der Technik und den aktuellen Sicherheitsanforderungen.

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