Spürbare Verbesserungen im Regionalexpress-Angebot

RE 1 verkehrt durchgängig mit sechs Wagen / Modernisierte Fahrzeuge auf der RE 11 / Sukzessive mehr Sitzplätze im RE 5

Von einem erweiterten Platzangebot und mehr Reisekomfort profitieren Fahrgäste im Regionalexpress-Verkehr auf den Schienen in NRW. So sorgt ein zusätzlicher sechster Doppelstockwagen für mehr Platz in den Zügen der Regionalexpress-Linie 1 (Aachen – Paderborn). Zudem sind auf der Regionalexpress-Linie 11 (Mönchengladbach – Hamm) ausschließlich modernisierte Züge mit neuwertigem Erscheinungsbild im Einsatz.

Seit August bietet der RE 1 durchgängig rund 20 Prozent mehr Kapazitäten. Damit ist das Sitzplatzangebot pro Zug auf dieser Linie von vormals 602 auf nun 735 gestiegen. Von neuem Komfort profitieren zudem Fahrgäste auf der RE 11. Seit September wird diese Linie vollständig mit Fahrzeugen vom Typ ET 425 Plus bedient. Die Züge wurden einem aufwändigen sogenannten Redesign unterzogen und bieten neben technischen Optimierungen – etwa im Bereich der Klimaanlagen – eine neuwertige Qualität in Sachen Ausstattung und Sitzkomfort.

Bereits seit dem zurückliegenden Fahrplanwechsel im Dezember 2010 ist der RE 2 (Düsseldorf – Münster) mit einem zusätzlichen fünften Wagen unterwegs. Weiterer Vorteil dieser Kapazitätserweiterungen: Durch die Verlängerung der Züge verfügen sowohl RE 1 als auch RE 2 nun proportional über mehr Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten. Auf diese Weise geht der Fahrgastwechsel insbesondere an den stark frequentierten Knotenbahnhöfen schneller vonstatten – ein Zeitgewinn, der sich positiv auf die Pünktlichkeit auswirkt. Auch die Fahrgäste des RE 5 (Emmerich – Koblenz) profitieren von zusätzlichen Kapazitäten: Seit Mitte August sind dort die ersten Züge mit sechs statt vormals fünf Wagen auf der Schiene. Die Linie wird sukzessive und fristgerecht bis zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres komplett umgerüstet sein.

„Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass der Schienenverkehr als umweltfreundliche und schnelle Alternative ausgebaut wird. Dafür müssen alle gemeinsam für mehr Attraktivität und Qualität arbeiten“,

sagt Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr in NRW.

„Mit Umsetzung dieser Maßnahmen haben Land, Aufgabenträger und Bahn bereits einen spürbaren und notwendigen Schritt zu mehr Qualität im Nahverkehr getan“,

betont Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH.

„Diesen Weg gilt es nun gemeinsam und konsequent fortzusetzen.“

Ende vergangenen Jahres haben Land, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen in NRW das neue RE-Konzept gemeinsam auf den Weg gebracht. Es sorgt für neue Direktverbindungen, höhere Sitzplatzkapazitäten, kürzere Reisezeiten sowie Taktverdichtungen auf zentralen Verkehrsachsen. Die Maßnahmen des RE-Konzepts werden sukzessive umgesetzt. Im ersten Schritt wurden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 neue Linienführungen für RE 1 (Aachen – Paderborn statt vormals Aachen – Hamm), RE 2 (Düsseldorf – Münster statt vormals Mönchengladbach – Münster) und RE 11 (Mönchengladbach – Hamm statt vormals Düsseldorf – Paderborn) umgesetzt. Zudem steigert seitdem bereits ein zusätzlicher fünfter Wagen das Platzangebot im RE 2. Den Fahrgästen auf den RE-Linien zwischen dem Ruhrgebiet und Düsseldorf stehen durch diese Neuerungen nun drei Verbindungen pro Stunde zur Verfügung. Im Hauptkorridor zwischen Hamm und Duisburg sowie zwischen Essen und Düsseldorf ist so ein annährender 20-Minuten-Takt realisiert worden.

Durch die im Rahmen des RE-Konzepts angestoßenen Maßnahmen erhöht sich das Leistungsangebot auf der Schiene in NRW um etwa 1,3 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Auf den Verkehrswegen des Landes ist mehr als ein Fünftel aller Pendler der Bundesrepublik unterwegs. Deutschlandweit pendeln täglich insgesamt über sieben Millionen Menschen – ein großer Teil von ihnen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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