Kölner Bahnknoten: Bundesregierung taucht ab

Mit Blick auf den Bahnknoten Köln behauptet die Bundesregierung, ihr lägen keine Erkenntnisse über bestehende Trassenkonflikte vor, daher sähe sie keinen dringenden Handlungsbedarf. Dies geht aus ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hervor.
Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr NRW und Mitglied des Landtags NRW, widerspricht dieser Aussage:

„Natürlich gibt es Konflikte, zum Beispiel auf der Hohenzollernbrücke oder zwischen der Gummersbacher Straße und der Steinstraße in Porz. Der Bund taucht in dieser Frage ab und versucht, auf Zeit zu spielen. Der Kölner Knoten muss dringend ausgebaut werden, um das zu erwartende Wachstum im Bahnverkehr bewältigen zu können“.

Der Bahnknoten Köln ist einer der am stärksten belasteten Eisenbahnknoten in Deutschland. Alleine am Kölner Hauptbahnhof kommen in der Woche 1.060 Personenzüge an. Dabei ist schon heute die Kapazitätsgrenze erreicht.

Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers vom 21.12.2011: „Kölner Knoten bleibt ungelöst“ (Online)
Antwort BReg Leistungsfaehigkeit Eisenbahnknoten Köln

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