Ackerwildkrautprojekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft gewürdigt

Die Vereinten Nationen (VN) haben für die Jahre 2011 bis 2020 die Dekade der biologischen Vielfalt ausgerufen. Sie soll die Menschen für den Erhalt ihres Lebensraumes sensibilisieren. Bund und Land NRW fördern seitdem die Steigerung der Artenvielfalt. Als offizielles Projekt im Rahmen der VN-Dekade wurde das Ackerwildkraut-Projekt am 19. April im LVR-Freilichtmuseum Lindlar gewürdigt. Die Leiterin der Unterabteilung Naturschutz des Bundesumweltministeriums, Dr. Elsa Nickel, überreichte die Auszeichnung an Friedhelm Decker, den Vorstandvorsitzenden der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und seinen Stellvertreter Prof. Dr. em. Wolfgang Schumacher.

Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für die ländlichen Räume im NRW-Umweltministerium, sprach den Projektmitstreitern auch im Namen von Umweltminister Johannes Remmel seine Glückwünsche für die erfolgreiche Arbeit aus. „Sie kämpfen gegen den Verlust der Vielfalt auf den Feldern und in den Köpfen der Menschen“, betonte er. Sie könnten auf die Unterstützung von EU und NRW bauen. Da Ackerwildkräuter nur im Umfeld von Ackerkulturen wachsen, sei es von enormer Bedeutung, dass Landwirtschaft und Naturschutz wie in diesem Projekt an einem Strang ziehen. Nur so könne eine nachhaltige und naturverträgliche Landbewirtschaftung ermöglicht werden.

Besucher können sich in Zukunft durch Plaketten an den Beeten über die Auszeichnung informieren.

Die Kommentare sind geschlossen.