Emscherumbau: Das größte Infrastruktur- und Renaturierungsprojekt in NRW

Der Parlamentarische Staatssekretär Horst Becker hat sich heute in Bottrop im Rahmen der Sommertour „Lebendige Gewässer“ über den Emscherumbau durch die Emschergenossenschaft informiert. Über 420 Kilometer Abwasserkanäle und 350 km ökologische Verbesserung der Emscher und ihrer Nebenläufe werden gebaut, um das alte System der offenen Abwasserableitungen abzulösen und der Emscher somit eine Chance zu geben, wieder zu einem annähernd natürlichen Gewässer werden zu können.

Dazu Horst Becker: „Bäche und Flüsse sind Erlebnisräume für  Menschen und bedeutende Lebensadern für unseren reichhaltigen Schatz an heimischen Tier- und Pflanzenarten. Echte Lebensadern können sie aber nur sein, wenn sie auch über ein intaktes Öko-System verfügen. Nur bei rund acht Prozent der Gewässer in NRW ist dies bisher der Fall. Die Emscher spielt dabei eine besondere Rolle, da dieser Fluss lange ein Abwasserkanal war, der nur mit ganz besonderer Anstrengung wieder zu einem echten Gewässer umgebaut werden kann.“

Bis Ende 2017 sollen der Abwasserkanal Emscher und alle Zubringerkanäle errichtet werden. Bis Ende 2020 werden die Emscher und alle Nebenläufe naturnah umgestaltet. Die europäische Union fördert den Emscherumbau genauso wie das Land NRW. Die Emschergenossenschaft investiert insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro.

 

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