Horst Becker besucht GEO-Tag der Artenvielfalt

Der diesjährige 18. GEO-Tag der Artenvielfalt stand unter dem Motto „Biotopverbund“. Bis zu 1.000 Arten, darunter zahlreiche von der Roten Liste, haben rund 60 Experten am vergangenen Wochenende in dem Biotopverbund bei Troisdorf nachgewiesen. Das Ergebnis ist ein gutes Zeichen für eine große Artenvielfalt in der Wahner Heide. Die Hauptveranstaltung des GEO-Tags der Artenvielfalt fand an diesem Wochenende im Naturraum Bergische Heideterrasse auf Gurg Wissem statt.

„Veranstaltungen wie der GEO-Tag sind wichtig, um auf den anhaltenden Schwund der Artenvielfalt aufmerksam zu machen und auch vor einer breiten Öffentlichkeit für die dringend notwendige Beseitigung seiner Ursachen zu werben. Wir müssen das ‚wilde NRW‘ bewahren“, sagte Horst Becker.

Familien mit Kindern, Vereine und interessierte Naturliebhaber – jeder war eingeladen, am vielfältigen Programm des GEO-Tags teilzunehmen. Mit den „Heidekids“ schwärmten Kindergruppen in das Untersuchungsgebiet und nahmen am GEOlino „Naturkrimi“-Wettbewerb teil.

Zoologen und Botaniker führten eine 24-Stunden-Naturinventur durch und erfassten die im Untersuchungsgebiet lebenden Tiere und Pflanzen. Die Entdeckung zweier neuer Orchideen-Arten für das Gebiet sorgte für eine Überraschung: Die Honigorchis (Herminium monorchis), auch Feenstendel genannt, galt in der Region als ausgestorben und ist auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet eingestuft. Das Torf-Glanzkraut (Liparis loeselii), das ebenfalls in der Region als ausgestorben galt, konnte wieder nachgewiesen werden.

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